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„Knoten ist noch nicht geplatzt“

Münster – Der nord-westfälischen Wirtschaft geht es mehrheitlich weiterhin gut. Und sie „scheint wieder etwas mehr Fahrt aufzunehmen“. Mit einer kräftigen Belebung des Wachstums rechnen die Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region in den kommenden Monaten allerdings nicht. Das ist das Fazit der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

Die Ergebnisse stellte jetzt IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing in Münster vor. Die Impulse setzt danach weiterhin der private Verbrauch, während sich das internationale Geschäft und die Investitionen zurückhaltend entwickeln. Als „besonderes Konjunkturgeschenk“ bezeichnete der IHK-Chef den niedrigen Ölpreis, der für zusätzlichen Schub sorge.

„Der Knoten ist noch nicht geplatzt“, kommentierte Schulte-Uebbing die derzeitige Situation. Denn der IHK-Konjunkturklimaindikator, der in einem Wert die aktuelle Geschäftslage und die Erwartung der befragten Unternehmen für die nächsten Monate ausdrückt, ist zwar um vier Punkte gestiegen. Doch liegt er mit 115 Punkten nur leicht über dem langfristigen Durchschnitt (113). Dabei bewerten die Unternehmen sowohl die Geschäftsaussichten als auch die -lage etwas besser als bei der Befragung im Spätsommer des Vorjahres.

Der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als gut bezeichnen, stieg um fünf Punkte auf insgesamt 40 Prozent. Befriedigend ist die Lage für 51 Prozent, während nur jedes zehnte Unternehmen die eigene Situation negativ beurteilt. „Die nord-westfälische Wirtschaft hat sich auf einem erfreulich hohen Niveau stabilisiert“, fasste Schulte-Uebbing zusammen.

Auch die Erwartungen der Unternehmen an die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten sind leicht gestiegen. Der Anteil der Konjunkturoptimisten, die bessere Geschäfte erwarten, kletterte um fast fünf Punkte auf 19 Prozent. Jedoch ist der Anteil derjenigen, die von einer Verschlechterung ausgehen, „unverändert hoch“ bei 17 Prozent. „Eine wirklich durchgreifende Wende ist daraus nicht abzuleiten“, betonte der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Auch beim Export deuten die IHK-Umfrageergebnisse auf „eine leichte Aufhellung“ hin. Rund ein Fünftel rechnet mit höheren Auslandsumsätzen. Das ist ein Anstieg um knapp anderthalb Prozentpunkte, während sich gleichzeitig der Anteil der Exportpessimisten um vier auf fast 18 Prozent verringerte. Insgesamt vermitteln die Zahlen Schulte-Uebbing „aber nicht den Eindruck, dass es zu einem kräftigen Anstieg im Exportgeschäft kommt“. Das internationale Umfeld sei nach wie vor schwierig. Die Ukraine-Krise, die sich abkühlende Konjunktur in China, die Turbulenzen in Lateinamerika sowie vor allem das schwache Wachstum im Euro-Raum „sorgen für spürbaren Gegenwind“, erläuterte Schulte-Uebbing und fügte hinzu: „Die Industriebetriebe bewerten die Auslandsnachfrage als Konjunkturrisiko sogar noch etwas höher als im Spätsommer.“

Die Investitionen bleiben „ein auffälliger Schwachpunkt der Konjunkturentwicklung“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Zwar wollen jetzt immerhin 27 statt vorher 22 Prozent der Unternehmen mehr in Bauten und Ausrüstung investieren. Allerdings planen auch 24 Prozent (vorher: 19 Prozent), dafür weniger Mittel in die Hand zu nehmen. Vor allem bei den Großbetrieben sei die Investitionsneigung innerhalb eines Jahres deutlich gesunken, warnte Schulte-Uebbing.

Donnerstag, 5. Februar 2015
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