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Münster - Mit dem höchsten Bildungspreis der regionalen Wirt-schaft sind in Münster 25 Auszubildende und fünf Weiterbildungsabsolventen von Unternehmen aus dem Münsterland und aus der Emscher-Lippe-Region ausgezeichnet worden. Sie ha-ben bei den jeweiligen Abschlussprüfungen in ihrem Beruf am besten abgeschnitten und wurden dafür von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit dem Karl-Holstein-Preis geehrt.

IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer mit den besten Auszubildenden und Weiterbildungsabsolventen, die von der IHK mit dem Karl-Holstein-Preis ausgezeichnet wurden.
Foto: IHK

Die 25 ehemaligen Auszubildenden, denen IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer eine Urkunde und 500 Euro Preisgeld überreichte, gehören zu den Besten der über 10.800 Absolventen, die 2014 ihre Berufsausbildung in Unternehmen des Münster-landes und der Emscher-Lippe-Region erfolgreich abgeschlos-sen haben.

Die fünf Weiterbildungsabsolventen, die eine Urkunde und ein Preisgeld von 750 Euro erhielten, sind die Besten unter den 838 Teilnehmern an IHK-Weiterbildungsprüfungen des vergangenen Jahres. Den ausgezeichneten Industriemeistern, Fach- und Betriebswirten sowie IT-Profis bescheinigte Hüffer „eine große Leistung“. Sie hätten in den letzten Jahren viel Zeit und Kraft in ihre Weiterbildung gesteckt – „eine außerordentlich kluge Investition“, ist sich der IHK-Präsident sicher. Nicht nur, weil sie damit ganz offiziell das Qualifikationsniveau eines Bachelor-Abschlusses einer Hochschule erreicht haben. Die Einschätzung des Präsidenten wird auch durch die Ergebnisse der IHK-Weiterbildungsumfrage untermauert. Danach haben sich zwei Drittel (68 Prozent) der Absolventen unmittelbar nach dem erfolgreichen Weiterbildungsabschluss beruflich verbessert. Fünf Jahre danach liegt dieser Anteil sogar bei über 77 Prozent.

Auch Preisträgerin Katharina Konniger aus Reken (Kreis Borken) würde ihre Entscheidung, eine Weiterbildung zur Bilanz-buchhalterin zu absolvieren, „jederzeit wieder treffen“. Und zwar, obwohl sie schon ein Studium hinter sich hat. Ihr Bachelor-Studium „International Management" war „sehr breit gefächert“. Mit der Weiterbildung habe sie aber ihr Fachwissen vertiefen können.

Freitag, 13. März 2015
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