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Energiewende, aber verantwortungsvoll

Ibbenbüren - Die regionale Wirtschaft unterstützt die Energiewende, Doch: „Im Moment ist die Energiewende mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nicht auf dem besten Weg“, resümierte IHK-Vizepräsident Gustav Deiters im IHK-Regionalausschuss für den Kreis Steinfurt, der bei der Klaus Lünnemann GmbH in Ibbenbüren tagte. „Wir müssen sicherstellen, dass bei der EEG-Reform ‚Risiken und Nebenwirkungen‘ bedacht werden, Planungssicherheit gegeben ist und die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts nicht gefährdet wird“, betonte Deiters.

Der IHK-Regionalausschuss tagte bei der Klaus Lünnemann GmbH in Ibbenbüren.
Foto: IHK
Sorgen bereitet den Unternehmern, dass die Politik durch die vielfältigen Eingriffe in den Markt und die mangelnde Koordinierung zwischen Bund und Ländern „die Kosten der Energiewende in die Höhe getrieben hat“. Den Unternehmen geht es deshalb auch um den „Fortbestand der reduzierten EEG-Umlage für stromintensive Industriebetriebe“, forderte Deiters. Die Reduzierung sei für die Betriebe notwendig, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Große Stromverbraucher seien in der Diskussion dabei nicht gleichzusetzen mit Großbetrieben. „Es geht um Unternehmen mittlerer Größe, die oft in Familienhand sind und am Beginn der Wertschöpfungskette stehen“, so der IHK-Vizepräsident. Wenn die Befreiung von der EEG-Umlage wegfalle, werde die Existenz vieler Betriebe massiv bedroht. Selbst mit der Befreiung gebe es zahlreiche Unternehmen mit hohen Stromkosten, die ihre Investitionsfähigkeit spürbar einschränkten und auf lange Sicht die Existenz des Unternehmens bedrohen könnten.

Der Ausschuss informierte sich außerdem über die Ergebnisse einer Studie des Unternehmens perbit Software aus Altenberge zum Demografiemanagement in deutschen Unternehmen. Wolfgang Witte, Gesellschafter der perbit Software GmbH, zeichnete ein ernüchterndes Bild: Zwar sei den Chefs und den Personalleitern die Bedeutung des Themas durchaus bewusst, aber häufig fehle es an konkretem Wissen über die Auswirkungen auf das eigene Unternehmen und damit an den Voraussetzungen, geeignete Strategien und Maßnahmen zu entwickeln.

So haben sich nur 40 Prozent der 2013 befragten Unternehmen mit der Altersstruktur der Mitarbeiter in ihrem Unternehmen beschäftigt. 41 Prozent haben bislang nicht festgelegt, wer sich im Betrieb um das Thema kümmert. Gerade für den Mittelstand sei eine solche Kurzfristplanung fatal, denn alle Maßnahmen greifen erst in der Zukunft. „Machen Sie den demografischen Wandel zur Chefsache, legen Sie Verantwortlichkeiten fest und bauen Sie Ihr Demografiewissen auf“, appellierte Witte an die Unternehmen. „Erst dann können Sie sich gezielt um Handlungsfelder kümmern“.

Dienstag, 12. August 2014
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