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„Ausbildung ist wichtigstes Instrument“

Schüttorf - Vier neue Auszubildende und ein dualer Student haben bei Busmann Alu-Bau in Schüttorf in diesem Jahr ihre Lehre begonnen. Und auch für das nächste Ausbildungsjahr hat das Unternehmen bereits einen Ausbildungsplatz vergeben. Die Nachwuchsausbildung hat sich bei dem Betrieb zu einem wichtigen Bestandteil der Fachkräftesicherung entwickelt.

Bei Busmann Alu-Bau lernen Schüler die Arbeitsabläufe in Betriebsbesichtigungen kennen.
Foto: Busmann Alu-Bau
„Auch für uns ist es schwierig, geeignete Fachkräfte zu finden – insbesondere bei kurzfristig zu besetzenden Stellen oder Stellen, die eine höhere Qualifizierung und Spezialisierung erfordern. Daher versuchen wir langfristig zu denken und unseren Bedarf durch frühzeitige Planung zu sichern. Die Ausbildung ist für uns das wichtigste Instrument zur Fachkräftegeewinnung“, erläutert Carina Busmann, Projektleitung Marketing bei dem gleichnamigen Unternehmen.

Um junge Menschen als Azubis zu gewinnen, geht Busmann Alu-Bau den „klassischen“ Weg über Stellenausschreibungen und die Teilnahme an verschiedenen Jobmessen, darunter zum Beispiel die Grafschafter Erkundungstage. Zudem sucht das Unternehmen aber auch den direkten Kontakt zum Nachwuchs in den Schulen. So besucht Busmann Alu-Bau zum Beispiel Unterrichtsstunden oder lädt Schüler im Rahmen von Projektwochen und freiwilligen Nachmittagsveranstaltungen in den Betrieb ein. „Wir nehmen außerdem an den Wochen der Ausbildung teil. Betriebspraktika sind eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen. Dabei versuchen wir, die Ansprache der Zielgruppe entsprechend auszurichten. Für Jugendliche stehen als Kontaktpersonen also unserer jungen Leute – die aktuellen Azubis – zur Verfügung“, erklärt Busmann.

Generell haben Praktikanten bei Busmann Alu-Bau schon ein ganz konkretes Interesse an einer Karriere im Betrieb, wie die Marketingleiterin festgestellt hat: „Die Schüler, die bei uns ein Praktikum absolvieren, haben uns meistens schon bei einem Betriebsbesuch kennengelernt und bewerben sich um die Praktikumsstellen, weil sie das Berufsbild und die Aufgaben interessant finden. Ihre Motivation ist also entsprechend hoch.“ Während des Praktikums durchlaufen die jungen Menschen verschiedene Abteilungen und bearbeiten auch ein eigenes kleines Projekt. Sie konzipieren so zum Beispiel ein eigenes Schlüsselbrett. Praktikanten, die dabei besonders überzeugt haben, lässt Busmann Alu-Bau danach „nicht mehr so schnell aus den Augen“. „Diesen Jugendlichen bieten wir Ferienjobs an und laden sie ein, an unserem jährlichen Betriebsausflug teilzunehmen“, erklärt Stephan Busmann, der sich gemeinsam mit seiner Schwester Carina um das Thema Ausbildung im Familienunternehmen kümmert, die nächsten Schritte auf dem Weg zum Azubi.

Darüber hinaus ist Busmann Alu-Bau im Arbeitskreis „Schule Wirtschaft“ der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim vertreten. „Dadurch bekommen wir die Gelegenheit, an zahlreichen informativen Veranstaltungen teilzunehmen und so hinter die Kulissen anderer Unternehmen, Vereine oder Bildungsträger zu blicken. Der Dialog und Erfahrungsaustausch mit Schul- und Unternehmensvertretern ermöglicht ein größeres Verständnis für die gegenseitigen Aufgaben und Prioritäten. Es hilft, die Situation der Schüler besser zu verstehen und bringt viele Impluse und Ideen für die Ansprache dieser Zielgruppe“, betont Stephan Busmann. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 40 Mitarbeiter.

Von Anja Wittenberg Mittwoch, 6. August 2014
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