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IHK-Umfrage: Karrieresprung durch Weiterbildung

Münsterland – Nach einer beruflichen Weiterbildung winkt den Absolventen meistens ein besserer Job oder ein höheres Gehalt. Oder sogar beides. Das zeigt die aktuelle Weiterbildungserfolgsumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, an der sich 419 Absolventen beteiligt haben. Danach hat sich die Weiterbildung für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) direkt vorteilhaft auf ihre berufliche Entwicklung ausgewirkt.

Carsten Taudt leitet den Geschäftsbereich Bildung bei der IHK Nord Westfalen.
Foto: IHK
Knapp 75 Prozent davon gaben an, nach der Weiterbildung eine höhere Position oder einen größeren Verantwortungs- und Aufgabenbereich übernommen zu haben. 70 Prozent konnten sich finanziell verbessern.

Vor allem auf mittlere Sicht profitieren die Teilnehmer, die sich einer Weiterbildung unterzogen haben, von ihren zusätzlich erworbenen Qualifikationen. Bei denen, deren Prüfungen fünf Jahre zurücklagen, waren es bereits über 77 Prozent. „Dabei ist für den beruflichen Aufstieg häufig nicht einmal ein Firmenwechsel nötig“, betont Carsten Taudt, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Bildung. 65 Prozent der Absolventen einer Fortbildung konnten sich innerhalb des Unternehmens verbessern.

„Die Notwendigkeit, dem Fachkräftemangel auch durch Weiterbildung zu begegnen, ist den Unternehmen im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region längst bewusst“, erklärt Taudt weiter und fährt fort: „Die Betriebe beteiligen sich zunehmend an der Weiterbildung der Mitarbeiter. 38 Prozent der Absolventen erhielten finanzielle Unterstützung durch ihren Arbeitgeber. Das sind vier Prozent mehr als im Jahr 2010. Jeder Vierte wurde teilweise von der Arbeit freigestellt, was eine Steigerung von sieben Prozentpunkten gegenüber 2010 bedeutet.“

Umfrage deckt sich mit Trendbericht der Bundesregierung

Die Ergebnisse der IHK-Umfrage decken sich mit dem aktuellen Trendbericht der Bundesregierung zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland. „Die Arbeitgeber investieren mehr in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter“, heißt es da. Und: „Im Jahr 2012 überwiegt der Anteil der betrieblich veranlassten Weiterbildungsaktivitäten erstmals gegenüber dem der selbst initiierten.“ Zudem ist auch bundesweit die Kostenübernahme durch die Arbeitgeber für Weiterbildungsaktivitäten weiter angestiegen. Insgesamt wurde 2012 auf Bundesebene mit 49 Prozent die bisher höchste Teilnahmequote an Weiterbildung seit dem Jahr 1979 gemessen.

Taudt freut sich über die hohe Bereitschaft der Unternehmen im IHK-Bezirk, ihre Angestellten beim beruflichen Aufstieg finanziell oder durch stundenweise Freistellung zu unterstützen. „Diese Unternehmen werden von ihren Investitionen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter profitieren“, ist er sich angesichts der demografischen Entwicklung sicher: „Damit binden sie ihre Mitarbeiter stärker an sich.“

Neben der betrieblichen Förderung werden Weiterbildungen auch durch öffentliche Träger finanziell unterstützt. Über die Hälfte der Absolventen erhielten beispielsweise „Meister-BAföG“.

Gründe für Weiterbildungen unterschiedlich

Die Gründe für Weiterbildungen sind unterschiedlich. Für 70 Prozent war der berufliche Aufstieg ein wichtiges Motiv für die Fortbildung. Bei knapp der Hälfte waren bessere Einkommensmöglichkeiten ausschlaggebend. „Über 50 Prozent konnten ihr Brutto-Monatsgehalt durch Weiterbildungsmaßnahmen um mindestens 450 Euro steigern, 26 Prozent sogar um 750 Euro oder mehr. Die Erwartungen der IHK-Weiterbildungsabsolventen haben sich damit erfüllt“, folgert Taudt und unterstreicht: „Da verwundert es nicht, dass 77 Prozent das gleiche Weiterbildungsziel nochmals wählen würden.“

Insgesamt werden nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ungefähr 60 Prozent aller Fortbildungsprüfungen in Deutschland bei den IHK abgelegt. Bei der IHK Nord Westfalen wurden 2013 rund 2.200 Fortbildungsprüfungen durchgeführt.

Donnerstag, 14. August 2014
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