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Westmünsterland: Konjunkturbarometer zieht wieder an

Westmünsterland - Die Hoffnungen auf ein starkes Auslandsgeschäft im westlichen Münsterland haben sich bestätigt: Der Export der Unternehmen in der Region at sich im vergangenen Jahr günstiger entwickelt als noch zu Jahresbeginn erwartet. Zudem rechnen die Unternehmen damit, dass es so weitergeht. Das sind einige der Ergebnisse des aktuellen Konjunkturbarometers der Sparkasse Westmünsterland.

„Damit liegen die Exportaussichten in unserer Region deutlich über dem gesamtmünsterländischen Durchschnitt“, erläutert Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland. Der Konjunkturindex kletterte 2012 von 102 auf 110,4 Punkte.

Insgesamt hat sich die Konjunktureinschätzung der rund 110 befragten Unternehmen wieder verbessert. Seit dem Spätsommer hat der Anteil der positiven Urteile wieder zugenommen und erreicht nunmehr fast 40 Prozent. Als „befriedigend“ bezeichnen 52 Prozent ihre Geschäftslage. Nur jedes elfte Unternehmen ist mit seiner wirtschaftlichen Situation unzufrieden. Große Teile der Wirtschaft zeigen sich also aus Sicht der Sparkasse in robuster Verfassung. Die Mehrheit (57 Prozent) erwartet, dass diese Situation anhält. Jeder vierte Betrieb sieht jedoch nach wie vor Risiken und plant mit einer sich verschlechternden Geschäftsentwicklung. Gleichwohl ist der Anteil der positiven Stimmen von sieben auf 18 Prozent gestiegen.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen hat laut der Befragung spürbar zugelegt: 22,5 Prozent der Unternehmen planen höhere Investitionen, bei der vorherigen Befragung waren es 13,9 Prozent. Das Niveau halten wollen 50,7 Prozent, während weiterhin rund ein Viertel die Ausgaben zurückfahren möchte.

Laut der Befragung dürfte auch in diesem Jahr das Klima am Arbeitsmarkt im Westmünsterland freundlich bleiben. Trotz der Wachstumsschwäche zum Jahreswechsel plant jedes fünfte Unternehmen, mehr Personal einzustellen. Zwei Drittel wollen die Personalstärke stabil halten.

Mittwoch, 30. Januar 2013
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