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Münster – Dr. Christian Fuchs ist neuer Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Der Ausschuss, in dem 40 Exportunternehmen aus dem Münsterland und aus der Emscher-Lippe-Region vertreten sind, wählte den Geschäftsführenden Gesellschafter von Jöst aus Dülmen zum Nachfolger von Jörg Saueressig, Geschäftsführer der Polywest Kunststofftechnik Saueressig + Partner aus Vreden. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Ulrich Bothe, Bankdirektor bei der Commerzbank AG in Münster.

Bei der Ausschusssitzung (von links): Gastgeber Ralph Weidling (Münster) mit dem neuen Vorsitzenden des IHK-Außenwirtschaftsausschusses Dr. Christian Fuchs (Dülmen), dem bisherigen Vorsitzenden Jörg Saueressig (Ahaus) sowie dem stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Bodo Risch
Foto: IHK Nord Westfalen
Fuchs stammt aus Österreich, wohnt aber seit 30 Jahren im Münsterland. Er steht seit 18 Jahren mit an der Spitze des Spezialmaschinenbauunternehmens Jöst, das Anlagen für die Aufbereitung von Schüttgütern herstellt und vertreibt. Dort sind weltweit rund 700 Mitarbeiter beschäftigt.

Während der Ausschusssitzung bei Weicon in Münster warf Felix Neugart vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag einen Blick in die Zukunft des internationalen Geschäfts. Auf drei politisch bestimmte Herausforderungen müssten sich aus seiner Sicht die Unternehmen einstellen: Die Einführung der sogenannten „Gelangensbestätigung“ als Belegnachweis für den Export innerhalb der EU, die Neufassung des Brüsseler Zollkodexes sowie die neuen bilateralen Handelsabkommen mit verschiedenen Ländern der Welt. „Die Neufassung des Zollkodexes könnte einen tiefgreifenden Einfluss darauf haben, wo und wie Unternehmen sich in internationale Wertschöpfungsketten einklinken können“, erklärte Neugart, der bei der IHK-Spitzenorganisation für Handelspolitik zuständig ist. Am Ende hänge daran auch die zukünftige Verwendung von „Made in Germany“. Nicht jedes Produkt, das heute dieses Gütesiegel zu Recht trage, dürfe es nach Neufassung des Zollkodexes noch behalten. „Deutschland setzt sich für ein Festhalten am gegenwärtigen einfachen Ursprungsrecht ein, auch um bürokratischen Mehraufwand für die Unternehmen zu vermeiden“, informierte Neugart.

Gastgeber Ralph Weidling, Geschäftsführer und Inhaber von Weicon, berichtete über den Weg seines Unternehmens von Münster nach Dubai, wo es seit acht Jahren eine Niederlassung unterhält. „Für uns war das der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt – die Umsatzentwicklung ist sehr zufriedenstellend, das Land kann jeden begeistern, der offen für interkulturelle Erfahrungen ist“, fasst er seine Erfahrungen zusammen.

Der Erfolg hänge aber nicht allein von den Produkten ab, so Weidling weiter. Insbesondere die Lieferschnelligkeit müsse stimmen. Eine bedeutende Rolle spiele zudem die Motivation der Mitarbeiter, die Kunden vor Ort zu unterstützen. „Bei Bedarf darf man sich nicht zu schade sein, selbst mit anzupacken“, betonte der Unternehmer. Inzwischen beliefere Weicon Kunden in 75 Ländern, 20 Prozent der Mitarbeiter arbeiten im Ausland.

Mittwoch, 17. April 2013
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