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200 Schüler bei „Treffpunkt Ausbildung“

Ahlen/Münster/Warendorf – Rund 200 Jugendliche, die bisher noch keine Lehrstelle gefunden haben, nahmen am „Treffpunkt Ausbildung“ der Arbeitsagentur Ahlen-Münster teil. Die Schüler informierten sich in den Geschäftsstellen der Agentur in Ahlen, Münster und Warendorf über offene Ausbildungsplätze.

Berufsberaterin Christiane Lux (Mitte) gibt den Schülerinnen Anil (links) und Angélika Tipps zu ihrer Bewerbung.
Foto: Arbeitsagentur
Darunter waren auch Petrick und Ferhat, die derzeit an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilnehmen. Etwas mit Technik soll es sein, beschreiben die beiden jungen Männer ihre Berufswünsche und sind überrascht, dass es noch viele offene Ausbildungsplätze gibt. Jörg Grewe, Teamleiter im Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Ahlen-Münster, machte den beiden Mut: „Auch jetzt noch suchen viele Betriebe Auszubildende für dieses Jahr“, und ergänzt: „Manche Schüler denken, zwei Monate vor Ausbildungsbeginn gäbe es nur noch wenig Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Aber wer sich nicht zu sehr auf seinen Traumberuf fixiert und sich intensiv bewirbt, hat gute Chancen auf eine Lehrstelle.“

Damit die Bewerbung die zukünftigen Ausbildungsbetriebe auch überzeugt, bekamen die Jugendlichen beim „Treffpunkt Ausbildung“ in Vorträgen Tipps, wie eine gute Mappe aussehen muss und was sie bei Online-Bewerbungen beachten sollten. „Eine gute Bewerbung ist die Eintrittskarte ins Unternehmen. Die Unterlagen sollten betonen, was einen von Anderen unterscheidet, und warum man genau die richtige Person für die Ausbildungsstelle ist“, betont Berufsberaterin Christiane Lux. Deshalb rät die Expertin zum Beispiel Schülerin Angélika dazu, in ihrer Bewerbung zu erwähnen, dass sie ehrenamtlich kleinen Kindern Schwimmunterricht erteilt hat, denn: „Ohne Frage, die Noten sind wichtig. Aber sie entscheiden nicht allein darüber, ob es mit der Lehrstelle klappt. Wenn Bewerber sich in ihrer Freizeit freiwillig engagieren, sagt das etwas über ihre Zuverlässigkeit, ihre Einsatzbereitschaft und soziale Kompetenzen. Und diese Aspekte sind für Arbeitgeber bei ihrer Auswahl zukünftiger Auszubildender mit entscheidend“, macht Lux klar.

Donnerstag, 23. Mai 2013
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