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Social Media: Dialog mit Fachkräften aufbauen

Havixbeck – Rund 120 Unternehmer haben am jüngsten „InnovationsImpuls Kreis Coesfeld“ in den Werkstätten des Stifts Tilbeck in Havixbeck teilgenommen. Bei der Veranstaltung der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld informierten sie sich über den wirtschaftlichen Nutzen sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Xing.

Facebook und Co. im Fokus: Rund 120 Unternehmer kamen zum InnovationsImpuls Kreis Coesfeld.
Foto: wfc

„Ich bin überwältigt, dass wir auf unsere Einladung diese große Resonanz erhalten haben“, freute sich wfc-Geschäftsführer Dr. Jürgen Grüner und ergänzte: „Man liest immer wieder, dass die Sozialen Netzwerke im Internet für Unternehmen wichtig sind, aber es tauchen zugleich sehr viele Fragen auf.“ Antworten erhielten die Teilnehmer deshalb von drei Experten, die aus unterschiedlichen Perspektiven die Chancen und Risiken dieser Kommunikationswege erläuterten.

Thorsten Kraft, Geschäftsführer der Kraft Marketing GmbH in Recklinghausen, warnte davor, mit falschen Erwartungen die sozialen Netzwerke zu nutzen. „Nicht Masse und Auflage sind gefragt, sondern der Kontakt mit bestimmten Zielgruppen“, sagte er. So erreichten auch große Unternehmen mit ihren Angeboten in den Netzwerken pro Monat nur einige tausend Zugriffe. Es gehe jedoch nicht um die Zahl der Kontakte, sondern vielmehr um die Nähe zu den Zielgruppen. Die Netzwerke seien beispielsweise bestens geeignet, den direkten Dialog mit Kunden oder Fachkräften aufzubauen. „Wenn Menschen über Ihre Unternehmen reden, ist das die Basis für neue Geschäfte“, erklärte Kraft, der sicher ist, dass die Sozialen Netzwerke bald als unverzichtbares Kommunikationsmittel in den Alltag integriert werden.

Ein Fachmann, der genau diesen Integrationsprozess seit Jahren mitgestaltet, ist Tobias Bartels. Der Marketingleiter der Phone House Telecom GmbH in Münster hat sich seit 2006 mit den sozialen Medien beschäftigt und damals mit einem Weblog die Grundlage für die Präsenz des Unternehmens in den Netzwerken geschaffen – „ohne Budget, aber mit viel Fleiß und Enthusiasmus“, so Bartels. Heute funkt The Phone House auf vielen Kanälen. So nutzt das Unternehmen beispielsweise Facebook, Twitter und YouTube. Als reine Verkaufsplattform, stellte der Marketingleiter klar, eignen sich die Netzwerke jedoch nicht. Vielmehr gehe es darum, mit den Kunden eine direkte Kommunikation zu beginnen. Das funktioniere bei The Phone House sehr gut: „Wir geben Geld für Soziale Netzwerke aus, weil wir merken, dass es sich rentiert“, erklärte Bartels. Dabei spiele genau jener Faktor eine wichtige Rolle, vor dem sich viele Unternehmer fürchten: Kundenkritik, die im Internet weite Kreise zieht. „Die Netzwerke sind die ideale Plattform, um zu zeigen, dass man Kritik von Kunden ernst nimmt und schnell reagiert“, erläuterte der Marketingchef seine Erfahrungen und ergänzte: „Eine bessere PR gibt es nicht.“

Dass bei allen Chancen die Nutzung der Netzwerke auch Risiken birgt, zeigte Sascha Ahnsehl von der Anwaltssozietät Wolter-Hoppenberg in Hamm. Er empfahl, sich bereits im Vorfeld der Aktivitäten juristisch beraten zu lassen. „Das ist besser, als später einen Richter überzeugen zu müssen, nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben“, betonte der Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht. Auch das „ewige Gedächtnis des Internets“ spiele eine Rolle. „Wenn einmal etwas publiziert ist, kriegen Sie das nicht mehr heraus, es lässt sich nicht beeinflussen und kontrollieren“, warnte er. Besondere Sensibilität sei in den Netzwerken bei der Trennung von persönlichen und beruflichen Inhalten geboten. „Viele scheinen zu vergessen, das Beleidigungen straf- und arbeitsrechtliche Konsequenzen haben können“, sagte Ahnsehl und empfahl, Regelungen zum Gebrauch der Sozialen Netzwerke in den Arbeitsvertrag aufzunehmen.

Dienstag, 5. Juli 2011
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