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Der persönliche Eindruck zählt

Münster– „Warum haben Sie sich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?“ Diese und andere Fragen stellten beim ersten Azubi-Speed-Dating in der Münsteraner Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen rund 60 Chefs, Personalleiter oder Ausbilder von 27 Unternehmen.

Anlass des Speed-Dating war der bundesweite IHK-Tag der Ausbildungschance. Mit dieser Veranstaltung möchte die Kammer, über die Bewerbungsmappe hinaus, einen persönlichen Erstkontakt zwischen den Unternehmen und Bewerbern herstellen. Der Leiter Berufsbildung der IHK Nord Westfalen, Carsten Taudt erklärte dazu: „Wir senken mit dem Speed-Dating die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme.“

Insgesamt zog der IHK-Mitarbeiter ein positives Resümee der Veranstaltung. „Es war ein Experiment, das aus unserer Sicht insgesamt gelungen ist“, so Taudt. Besonders freute ihn, dass auch viele Haupt- und Realschüler die Chance zur persönlichen Vorstellung genutzt haben. Einige Unternehmen „haben ihre Kandidaten für 2012 heute gefunden und sind in sehr konkreten Gesprächen“. Vor einer endgültigen Bewertung dieses noch ungewöhnlichen Vermittlungsinstruments will die IHK aber die Meinung der beteiligten Unternehmen einholen. „Die ist für uns entscheidend“, so der Leiter der Abteilung Berufsbildung.

Aus Taudts Sicht ist das große Plus des Azubi-Speed-Dating der persönliche Eindruck, den die Schüler bei Betrieben hinterlassen können. „Und der persönliche Eindruck ist häufig das, was zählt“, betont er.

Wie bei dem aus der Partnervermittlung bekannten Speed-Dating wechselten die Jugendlichen nach zehn Minuten den Gesprächspartner. Solange hatten sie Zeit, „Interesse zu wecken – und zwar auch umgekehrt das Unternehmen beim Bewerber“, erklärte Taudt. Die zehn Minuten Gespräch reichten den Personalfachleuten in vielen Fällen, um zu klären, ob die Chemie stimmt und die Bewerber die Grundanforderungen erfüllen.

 

Die Lehrstellensituation im IHK-Bezirk Nord Westfalen

Die Zahl der Schulabgänger sinkt im IHK-Bezirk Nord Westfalen in den nächsten zehn Jahren um knapp 19 Prozent von rund 31.200 (2010) auf etwa 25.300 (2020). „Ausbildung im eigenen Betrieb ist das wirksamste Mittel gegen den Fachkräftemangel, der angesichts der demografischen Entwicklung absehbar ist“, so Taudt. Er empfiehlt den Unternehmen deshalb, spätestens den Doppelabiturjahrgang 2013 noch einmal zu nutzen, „um mindestens den mittelfristigen Bedarf zu sichern“.
Die Unternehmen bereiten sich auf sinkende Schulabgängerzahlen vor und schaffen weitere Lehrstellen. Ende Mai lag die Zahl der neueingetragenen IHK-Ausbildungsverträge im Münsterland um mehr als 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. „Wir gehen davon aus, dass dieser Trend anhält“, so Taudt. Die Unternehmen könnten derzeit fast überall im Münsterland noch mehr Lehrstellen schaffen, wenn passende Bewerber gefunden würden. Auch aufgrund der demografischen wählen Firmen mittlerweile Bewerber aus, deren vermeintlichen Chancen auf eine Lehrstelle vor einigen Jahren noch niedriger waren.

 

 

 

Dienstag, 28. Juni 2011
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