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„Sicherheit bleibt das wichtigste Kriterium“

Kreis Steinfurt - Trotz der Euro-Schuldenkrise legt die Wirtschaft im Kreis Steinfurt weiter zu. „Das Wachstum ist ungebrochen und die Stimmung ist gut“, freut sich Karl Derikartz. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Steinfurt geht es den meisten Unternehmen in der Region inzwischen sogar wieder besser als vor der Rezession. „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und es wird nach wie vor kräftig investiert“, so Derikartz.

Der Blick in die Bücher zeigt Karl Derikartz, dass die Wirtschaft im Kreis Steinfurt ein gutes erstes Halbjahr 2011 gehabt hat.
Foto: Kreissparkasse Steinfurt

Das spiegelt sich auch in den Zahlen der Kreissparkasse für das erste Halbjahr 2011 wider. So hat das Finanzinstitut von Januar bis einschließlich Juni neue Kredite in Höhe von 96,1 Millionen Euro bereitgestellt. Das Kreditvolumen lag damit nur knapp ein Prozent unter dem des ersten Halbjahres 2010, in dem die Kreissparkasse so viele neue Darlehen wie noch niemals zuvor zugesagt hatte. „Die anhaltend rege Kreditnachfrage hat auch uns positiv überrascht“, so der Vorstandsvorsitzende, der darüber hinaus betonte, dass immer mehr Unternehmen zur Finanzierung ihrer Investitionen auch das Leasing nutzen. Mit 16,5 Millionen Euro liege das entsprechende Vertragsvolumen bei der Kreissparkasse bereits deutlich über dem Rekordergebnis des gleichen Vorjahreszeitraums.

Auch im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Steinfurt ist Derikartz optimistisch: „Die Unternehmen vor Ort sind bestens aufgestellt und bei unverändert positiven Rahmenbedingungen dürfte die Dynamik zwar ein wenig an Kraft verlieren, aber doch bis weit in das nächste Jahr anhalten.“ Ein Problem sei jedoch die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Derikartz: „Der Mangel an qualifizierten Fachkräften wird immer größer. Dadurch bleiben bereits heute viele Stellen unbesetzt.“ Die Aus- und Weiterbildung, eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten und auch die Sicherung des Erfahrungswissens älterer Mitarbeiter seien Aufgaben, denen sich die Unternehmen künftig noch stärker stellen müssten. „Bei der Wahl des Arbeitsplatzes werden jedoch auch weiche Standortfaktoren wie die Umwelt, das Wohnen und das Freizeitangebot eine weitaus größere Rolle spielen“, betont Derikartz. Deshalb komme es darauf an, die Lebensqualität im Kreis Steinfurt stetig weiter zu verbessern, um Menschen von außerhalb gewinnen zu können. Mit ihrem sozialen, kulturellen und ökologischen Engagement leiste die Kreissparkasse dazu einen wichtigen Beitrag, der indirekt auch der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Region zugute komme. 

Neben dem Kredit- hat sich auch das Einlagengeschäft der Kreissparkasse im ersten Halbjahr laut Derikartz zufriedenstellend entwickelt. „Bei der Geldanlage bleibt die Sicherheit das wichtigste Kriterium“, sagt der Sparkassen-Chef. Sparer und Anleger würden diese „Lehre aus der Finanzmarktkrise“ auch in wirtschaftlich guten Zeiten beherzigen, zumal auch die Euro-Schuldenkrise zu neuer Verunsicherung geführt habe. Dagegen seien die Sorgen um den Arbeitsplatz heute deutlich geringer als noch vor Jahresfrist. „Auch deshalb wird Geld wieder längerfristig angelegt“, berichtet Derikartz. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben Kunden der Kreissparkasse bereits mehr als 70 Millionen Euro in langfristige Anlagen neu investiert. Eher zurückhaltend seien die Kunden aber nach wie vor gegenüber Aktien. Der Wertpapierumsatz der Kreissparkasse habe sich daher im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.

Nach der Entscheidung des Landtags, die Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen zum 1. Oktober von bisher 3,5 auf fünf Prozent zu erhöhen, erwartet Derikartz jetzt eine zusätzliche Belebung des Immobilienmarktes im Kreis Steinfurt. Er könne jedem, der entschlossen und in der Lage sei, sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen, nur raten, dieses Vorhaben jetzt nicht mehr „auf die lange Bank zu schieben“. Durch die höhere Steuer werde der Erwerb einer Immobilie zum Beispiel für 200.000 Euro von einem Tag auf den anderen um 3.000 Euro teurer. Derikartz: „Dieses Geld lässt sich sparen, wenn der Erwerb noch bis spätestens 30. September notariell besiegelt wird.“ Nicht nur Kaufinteressenten, sondern auch Eigentümer, die ihre Immobilie veräußern wollen, sollten dieses Datum im Auge behalten und besser jetzt die noch optimalen Marktchancen für einen Verkauf nutzen. Denn durch die Steuererhöhung von 40 Prozent werde der finanzielle Spielraum möglicher Interessenten eingeschränkt.
 

Dienstag, 26. Juli 2011
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