June 20, 2013

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Damokles-Schwert Rezession

Die Börse in der 33. und 34. Kalenderwoche

Stadtlohn - Wöchentlich im Wechsel beobachten Experten der National-Bank, der VR Bank Westmünsterland, der PSD Bank sowie der Sparkasse Westmünsterland die Börse für die Wirtschaft-aktuell-online-Leser. Diesmal nimmt Carsten van de Loo, Mitarbeiter der Abteilung Privatkunden - Vermögens- beratung der PSD Bank Westfalen-Lippe eG, das Börsengeschehen unter die Lupe.

Rückblick Aktienmarkt:
In der vergangenen Wochen fanden die Finanzmärkte weltweit wider Erwarten keinen festen Boden. Der Abverkauf von Aktien ging somit in die nächste Runde. Über allem schwebt mehr denn je die Angst vor einer weltweiten Rezession, die von den USA auszugehen droht. 

So konnte der DAX seine Talfahrt auch am Ende der Handelswoche erst nach großen Abschlägen bei 5.480 Punkten beenden, also mit einem neuen Dreijahres-Tief.

Die Flucht der Anleger geht ungebremst in Richtung Gold. Das bring den Wert des Edelmetalls auf immer neue Allzeit-Hochs. Am Freitag notierte die Unze bei 1.888 US-Dollar und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die 2.000-er Marke überschritten wird. Auf dem Rückzug ist dahingegen weiterhin der Öl-Preis, der aktuell mit der 80 US-Dollar-Marke kämpft.

Ausblick Aktienmarkt: 
Es ist momentan äußerst schwierig einzuschätzen, wo die Reise weiter hingeht. Denn nach wie vor sind die Märkte von extremer Unsicherheit geprägt und nichts hassen die die Anleger mehr.

Weltweit tut sich die Politik sehr schwer und die Dauerdiskussion um Eurobonds scheint auch die deutsche Regierung zu lähmen. Dazu kommt auch noch eine relativ nachrichtenarme Handelswoche. Die Termine sind sehr überschaubar und dürften die Märkte relativ kalt lassen.

Mit Blick auf den Dax scheint für diese Woche keine Unterstützungslinie stabil genug zu sein, sodass davon auszugehen ist, dass wir neue Tiefs testen werden und die Unsicherheit die Woche weiterhin bestimmen wird. Wichtig wird sicherlich auch sein, wie sich der Euro schlagen wird, denn der Schweizer Franken scheint im Moment fast unkontrollierbar an Stärke zu gewinnen.

Carsten van de Loo
Foto: psd-Bank

Der Börsenfachmann

Carsten van de Loo ist Mitarbeiter der Abteilung Privatkunden - Vermögens- beratung der PSD Bank Westfalen-Lippe eG. Er ist Fachmann in allen Fragen zur Vermögensverwaltung und berät zu Anlageoptionen, Altersvorsorge und Generationenmanagement unter Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte.
 

Montag, 22. August 2011
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