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Studenten analysieren Markt in Holland

Bocholt – Die Niederlande grenzen zwar direkt an den Kreis Borken, doch Betriebe aus dem Kreis müssen dem erfolgreichen Markteintritt einige Hürden nehmen. Zur besseren Beurteilung der Marktchancen haben jetzt Studenten der Fontis Hogeschool aus Tilburg in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen für einige Unternehmen den holländischen Markt analysiert. Darunter auch der Textilhersteller Herding aus Bocholt.

Organisierten die Zusammenarbeit von niederländischen Studenten und deutschen Betrieben (von links): Professor Antwon Zweegers (Fontis Hogeschool Tillburg), Magnus Beiting (Exportleiter Herding), Carolien Giesen (Dekanin Fontis Hogeschool) Ingrid Salters (Deutsch-Dozentin Fontis), Sven van den Berg (Marketing-Dozent Fontis), Reinhard Schulten (IHK Nord Westfalen)

 


Foto: Menge

„Diese Marktforschung ist für uns sehr wertvoll. Die Ergebnisse werden eine wichtige Grundlage bei Entscheidung für oder gegen einen Ausbau unserer Aktivitäten in Holland sein“, erklärt Magnus Beiting, Exportleiter bei Herding. Bisher vertreibt Herding nur sporadisch seine Textilien in den Niederlanden. Das könnte sich jetzt ändern, denn „für uns sind nun beispielsweise lizenzrechtliche Fragen und die Konkurrenzsituation noch genauer geklärt.“

Doch bevor die circa 30 Fontis-Studenten die Ergebnisse ihrer Umfrage als Semesterabschlussarbeit präsentierten, haben sie mehr als 100 Haushalte in den Provinzen Gelderland und Ost-Nederland zu den Produkten der drei deutschen Unternehmen befragt.
Ergebnis der Untersuchung: Die Marktchancen für alle Teilnehmer sind gut bis sehr gut.

Aber trotz aller Möglichkeiten müssen deutsche Unternehmen einige Hindernisse bei der Expansion nach Holland überspringen. Anton Zweegers, Germanistik-Professor an der Fontis, kennt die Schwierigkeiten von Niederländern und Deutschen bei der Zusammenarbeit: „Neben der Sprache ist vor allem die Unternehmenskultur der Nachbarländer verschieden. Der Umgang miteinander muss vorbereitet und trainiert werden.“ Auch aus diesem Grund hat Zweegers mit der IHK bereits zum vierten Mal die Kooperation von Hochschule und Unternehmen organisiert. „Unsere Studenten vertiefen bei dieser Praxisarbeit nicht nur ihre BWL-Kenntnisse, sondern erweitern auch ihre Deutschkenntnisse und den Umgang mit der anderen Kultur. Denn eine gemeinsame Sprache und die Beherrschung der Gepflogenheiten des jeweiligen Landes sind die Grundlage für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen“, ist sich der Professor sicher.
Da die Studenten und Unternehmen seit September an diesem Projekt gearbeitet haben, konnten sich beide Seiten intensiv kennenlernen. So haben auch die Unternehmen mehr über die niederländische Mentalität erfahren.
Wie wichtig der enge Kontakt der Drittsemester mit den Unternehmen war, betonte auch Beiting: „Die jungen Studenten waren regelmäßig in unserem Betrieb. So entstand ein Produktwissen, das ihnen bei der Marktforschung geholfen hat.“

Nachdem Zweegers alle Arbeiten der Studenten gesichtet hat, zeigte er sich zufrieden mit den Leistungen: „Die Studenten erhalten heute garantiert nicht die schlechtesten Noten.“
 

Von Jan Menge Mittwoch, 26. Januar 2011
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