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Umfrage: Betriebe investieren wieder stärker im Ausland

Münster – Die gute Konjunktur und das starke Wirtschaftswachstum der Schwellenländer führen dazu, dass die Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region wieder mehr im Ausland investieren wollen. Das hat nun eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit Sitz in Münster ergeben. Demnach will jeder dritte Betrieb, der auf ausländischen Märkten aktiv ist, in diesem Jahr seine Ausgaben aufstocken. Von den Industrie- und von den Großunternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten planen sogar 44 Prozent der Unternehmen mehr Mittel ein als in 2010.

„Dennoch hat die Investitionsneigung die Stärke früherer Jahre noch nicht wieder erreicht“, räumt der für Außenwirtschaft zuständige stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer, Professor Dr. Bodo Risch, ein. 2006 und 2007 hatten gut 60 Prozent der befragten Unternehmen steigende Direktinvestitionen im Ausland geplant.

2011 stehen vor allem zwei Investitionsmotive im Vordergrund: Der Ausbau des Vertriebs und Kundendienstes bleibt insgesamt das wichtigste Ziel bei einem Auslandsengagement. Insbesondere für den Mittelstand sei das der Studie zufolge das entscheidende Motiv. „Mit Service und Vertriebsunterstützung haben Exporte eine nachhaltige Wirkung“, erläutert Risch. Darüber hinaus gibt mehr als ein Drittel der Betriebe die Erschließung neuer Absatzmärkte als weiteres strategisches Motiv an.

Der Kostenfaktor hingegen, also der Wunsch, Produktionskosten durch eine Verlagerung ins Ausland zu senken, hat mit 23 Prozent den niedrigsten Anteil an allen Nennungen. Zwar hat dieses Investitionsmotiv gegenüber dem Vorjahr wieder etwas zugelegt, verliert aber im längerfristigen Vergleich weiterhin deutlich an Gewicht. „Offenbar wirkt hier die bessere Wettbewerbsfähigkeit deutscher Standorte nach, die in den Aufschwungjahren bei den Lohnstückkosten erreicht wurde“, betont der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer. Noch vor vier Jahren wollte sich jeder dritte Betrieb aus Kostengründen im Ausland engagieren.

Nach wie vor bleibt der regionale Schwerpunkt der Investitionen in Europa. Die Partnerländer der ursprünglichen EU-15 sind – wie schon in den Vorjahren – die wichtigsten Zielregionen für die nord-westfälische Wirtschaft. Gefragt sind aber auch die EU-Beitrittsländer von 2004 – Polen, Tschechien und andere Länder aus Mittelosteuropa.

Deutlich im Kommen ist Südamerika, das aktuell von 22 Prozent der Unternehmen als Zielregion angegeben wird. Nordamerika hingegen hat an Attraktivität verloren (Rückgang von 24 auf 15 Prozent). China und Asien sind ebenfalls stark im Fokus. Die IHK stellte vor allem bei den größeren Unternehmen einen Trend in den ferneren Osten fest, wo viele bislang noch nicht mit eigenen Tochterunternehmen vertreten waren.

Freitag, 11. Februar 2011
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