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Spedition Boll gewinnt Umweltpreis und baut aus

Meppen – Die Spedition Boll hat den Unitrans Umweltpreis 2010 bekommen. Das Meppener Unternehmen setzte sich bundesweit gegen 34 Stationen durch. Für Boll ist das nicht die erste Auszeichnung. Bereits 2001, 2005 und 2006 erhielt die Spedition die Urkunde für das beste Ergebnis.

Nahmen den Unitrans Umweltpreises 2010 entgegen (von links): Frank Hanzlik, Umweltbeauftragter Wolfgang Möller, Ulrich Boll und Jörg Gerdelmann nahmen die Urkunde entgegennehmen.
Foto: Boll

„Der erneute erste Platz ist das Resultat des Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Einhaltung und Entwicklung des Umweltstandards ist in unserem Unternehmen seit vielen Jahren ein wichtiges Ziel“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Ulrich Boll.

Im Zuge dieser Umweltschutzmaßnahmen erfüllen nach Angaben des Unternehmens mittlerweile 99 Prozent aller Fahrzeuge aus dem nationalen sowie internationalen Verkehr die Euro IV-beziehungsweise die Euro V-Norm. In Folge dessen habe Boll in den vergangenen Jahren die Schadstoffemission des Fuhrparks kontinuierlich reduziert.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung mit dem Umweltpreis war auch das 2.400 Quadratmeter große Solarkraftwerk auf der Dachfläche der Speditionsanlage, das Ende des vergangenen Jahres installiert wurde. Es verfügt über zwei Anlagen mit einer Gesamtleistung von 291 Kilowatt-Peak.

Auch im laufenden Jahr will sich Boll weiter für den Umweltschutz engagieren. Aufgrund Platzmangels und um den Standort in Meppen zu modernisieren, entsteht dort in Kürze ein neues Verwaltungsgebäude, das über Erdwärme energetisch versorgt wird. „Die Geothermie als eine regenerative Form der Energiegewinnung, macht es uns möglich, mit einer Erdwärmeheizung effektiv sowie wirtschaftlich zu heizen, ohne die Umwelt mit negativen Auswirkungen zu belasten“, so Boll. Auf den 1.285 Quadratmetern sollen rund 75 der rund 280 Mitarbeiter in Meppen Platz haben.

Montag, 4. April 2011
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