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Tobit: „Statt-Alm“ 2011 abgesagt

Ahaus – Der Softwarehersteller Tobit aus Ahaus hat die „Statt-Alm“ 2011 abgesagt. Als Grund nannte das Unternehmen ein noch nicht abgeschlossenes Genehmigungsverfahren für einen Neubau am Veranstaltungsort, wodurch die gesamte Planungsgrundlage fehle.

Tobit hat das Eislauf-Event „Statt-Alm“ für 2011 abgesagt.
Foto: Tobit

Zum vierten Mal in Folge sollte das Eislauf-Event 2011 auf dem Gelände von Tobit an der Parallelstraße stattfinden. Vor rund zehn Monaten hatte das Unternehmen dort einen Verbindungsbau zwischen den Hauptgebäuden errichtet, dessen Genehmigungverfahren aber noch offen ist. Im Zuge der „permanenten Verzögerungen mussten die immer wieder verlängerten Optionen bei den beteiligten Partnern beim Bau der StattAlm frei gegeben werden“, heißt in einer Pressemitteilung von Tobit.

„Wir bedauern sehr, dass wir mit der StattAlm nun ein Jahr pausieren müssen. Schließlich wissen wir, auf welche Begeisterung unsere Einrichtung speziell bei Kindern und Jugendlichen gestoßen ist. Es ist für uns schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum wir bis heute keine Klärung mit der Stadt herbeiführen konnten, zumal wir keine sachlichen Gründe für die endlosen Verzögerungen sehen können und immer wieder darum gebeten haben, dieses Thema endlich abzuschließen“, erklärte Tobias Groten, Gründer von Tobit.Software.

Die Stadt Ahaus hatte im April bereits eine Einzelgenehmigung für die „Nachtschicht der Industrietage“ erteilt, bei der rund 4.000 Menschen auf eben diesem Gelände feierten (Wirtschaft aktuell berichtete). „Dieses Event ging dabei ebenso reibungslos über die Bühne wie alle anderen Veranstaltungen“, heißt es in der Mitteilung. Tobit bezweifele, dass es offene Sicherheitsfragen gäbe, auch wenn das Duisburger Loveparade-Desaster alle Bürgermeister der Republik geweckt habe. „Wir sind natürlich bis zuletzt davon ausgegangen, dass sich die Genehmigungsfragen noch rechtzeitig klären, schließlich ist der Bau schon seit Monaten abgeschlossen. Dass wir nun doch die ‚Statt-Alm’ absagen mussten, ist wirklich bitter für uns. Damit konnten wir nicht rechnen“, bedauert Groten.

Für die Stadt Ahaus ist der Entschluss von Tobit nicht nachvollziehbar. Wie der Technische Beigeordnete Michael Tacke erklärte, hätten für die baurechtliche Nutzungsgenehmigung nämlich noch letzte offene Fragen geklärt werden müssen, sodass es zu einer Verzögerung im Genehmigungsverfahren gekommen sei. „Das ist sicherlich bedauerlich, aber auch bei einem Projekt wie der Nutzung des Verbindungsbaus bei Tobit.Software müssen alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sein, auch wenn das seine Zeit braucht“, begründet er. Auch wenn dadurch der Eindruck entstehen könnte, dass sich das Verfahren unnötig in die Länge zöge, sei die Zustimmung aller maßgeblich an der Genehmigung beteiligten Behörden auf Stadt-, Kreis- und Landesebene unverzichtbar.

Tacke wies zugleich darauf hin, dass die Stadt dem Unternehmen schon das deutliche Signal gegeben habe, dass das Genehmigungsverfahren unmittelbar vor dem Abschluss stehe. Erst kürzlich habe die Kommune gemeinsam mit Tobit und dem Brandschutz-Ingenieur des Kreises Borken die verschiedenen Optionen des noch erforderlichen Brandschutzkonzeptes erörtert, sodass auch diese Hürde im Genehmigungsverfahren hätte genommen werden können.

Wie Tacke weiter erklärte, handelt es sich bei dem baurechtlichen Genehmigungsverfahren für die Nutzung des Verbindungsbaus und der ordnungsbehördlichen Genehmigung im Übrigen um zwei verschiedene Vorgänge. Ein Antrag zur Durchführung der Veranstaltung „StattAlm 2011“ liege noch nicht vor. Seitens der Stadt hieß es dazu, dass man hier auch trotz der veränderten Situation in Veranstaltungsangelegenheiten nach der Loveparade-Katastrophe von Duisburg keine grundsätzlichen Bedenken habe. Gleichwohl sei man überrascht, dass nun diese beiden Fragestellungen in dieser Form miteinander verknüpft würden.

Donnerstag, 4. November 2010
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