Sat Nov 18 09:37:30 CET 2017

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Agentur für Arbeit Osnabrück zieht Bilanz

Osnabrück – Die Agentur für Arbeit Osnabrück hat für 2009 Bilanz gezogen. Demnach habe der Agenturbezirk die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zwar deutlich zu spüren bekommen, einen Einbruch habe es aber nicht gegeben. Durchschnittlich waren rund 17.630 Menschen im Agenturbezirk arbeitslos (2008: 15.329). Das entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 15 Prozent, nach Angaben der Arbeitsagentur der höchste Wert in Niedersachsen/Bremen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 6,6 Prozent.

Die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse gingen in der Region um 522 oder 0,3 Prozent auf 178.733 Beschäftigte zurück. Den höchsten Anteil an der Gesamtbeschäftigung stellt mit 26 Prozent das Verarbeitende Gewerbe gefolgt von Handel, Instandhaltung und Reparatur (17,4 Prozent) und dem „Gesundheits- und Sozialwesen“ (13,1 Prozent).

„Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat uns im Jahr 2009 begleitetet. Im Laufe des Jahres konnten wir feststellen, dass wir zwar die Krise in unserer Region auch deutlich gespürt haben, die Einbrüche des Arbeitsmarktes aber doch nicht so ausgeprägt waren, wie wir zu Beginn des Jahres befürchten mussten“, erklärte Heiko Peters, Vorsitzender der Arbeitsagentur Osnabrück. Ein Grund für die Entwicklung sei die gute Wirtschaftsstruktur des Agenturbezirkes. „Der ausgeglichene Branchen-Mix zeigt sich deutlich weniger krisenanfällig. Die Bereitschaft von Betrieben und Mitarbeitern, mit Hilfe des Instruments Kurzarbeit Auftragsausfälle zu überbrücken, hat maßgeblich dazu beigetragen, Beschäftigung in unserem Raum zu sichern“, betonte Peters.

Im Jahresmittel haben 4,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Agenturbezirk Osnabrück Kurzarbeitergeld bezogen. Die meisten Kurzarbeiter sind in den Betrieben der Metallerzeugung und Metallbearbeitung, dem Maschinenbau und der Automobilindustrie beschäftigt. 
 
„Die Unternehmen in unserer Region haben auf die Unterauslastungen im Jahre 2009 sehr verantwortungsbewusst und flexibel reagiert, so dass sich der regionale Arbeitsmarkt doch recht robust gezeigt hat. Für 2010 wird vieles davon abhängen, ob der Exportmotor anspringt und wie sich die Binnennachfrage entwickelt“, blickte Peters auf das laufende Jahr. Darüber entscheide sich, ob es den Unternehmen gelingt in eine stabile Auftragslage zu kommen und sich damit die Beschäftigungssituation wieder verbessert.  
 
„Auch wenn sich die positiven Tendenzen einer allmählichen Erholung verstärken, liegt bis zu einem nachhaltigen Abbau der Arbeitslosigkeit noch ein weiter Weg vor uns. Die Unternehmen werden zunächst mit Blick auf die Geschäftserwartungen eher eine zurückhaltende Personaldisposition betreiben. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt vorerst kritisch und wir müssen uns auch im neuen Jahr auf einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit einstellen“, räumte Peters ein.

Freitag, 5. Februar 2010
Drucken Versenden Permalink Merken