September 22, 2014

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Wyeth: Zukunft in Münster unklar

Münster/New York – Nach der Übernahme des Arzneimittelherstellers Wyeth durch den amerikanischen Pfizer-Konzern ist die Zukunft des Wyeth-Standortes in Münster weiterhin unklar. Wie Pfizer mitteilte, will der neu entstandene Branchenriese im Zuge der Fusion jeden zehnten Arbeitsplatz streichen. Betroffen sind nach dem bisherigen Stand 8.000 Jobs weltweit. Ob und in welchem Umfang vielleicht auch die Mitarbeiter am Standort in Münster betroffen sind, hat der Konzern bislang offen gehalten.

Der Gesamtwert der Übernahme beläuft sich auf rund 68 Milliarden US-Dollar. Durch den Zusammenschluss von Pfizer und Wyeth entsteht das weltweit größte biopharmazeutische Unternehmen. Wyeth sei für Pfizer ein "optimaler strategischer Partner", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Wyeth erforscht und entwickelt Arzneimittel auf allen drei Plattformen – Biotechnologie, Impfstoffe und klassische Arzneimittel (so genannte small molecules) – und fokussiert sich dabei auf Indikationen wie Alzheimer, entzündliche Erkrankungen, Onkologie und Infektionskrankheiten. Zusätzlich entwickelt und vertreibt Wyeth verschreibungsfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel und Tierarzneimittel.

Wyeth beschäftigt in Deutschland insgesamt 800 Mitarbeiter: 660 arbeiten bei der Wyeth Pharma GmbH, Münster, 90 bei der Whitehall-Much GmbH, Münster, und 50 bei der Fort Dodge Veterinär GmbH, Würselen. Am Hauptsitz des Unternehmens in Münster sind 450 Mitarbeiter tätig. Die Netto-Umsatzerlöse von Wyeth Deutschland betrugen 2008 rund 670 Millionen Euro. Insgesamt beschäftigt der Wyeth-Konzern weltweit über 50.000
 

Mittwoch, 28. Januar 2009
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