
Denn Wäsche bügeln, Kühlschrank füllen und die Wohnung putzen kosten mitunter viel Zeit und Energie. Das spüren besonders Menschen, die neben ihrer regulären Erwerbstätigkeit durch die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen familiär stark belastet sind. Einige Unternehmen, die zwingend auf qualifizierte und belastbare Mitarbeiter angewiesen sind, gehen deshalb neue Wege: „Infolge der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft und sich ändernder Familienstrukturen wird die Nachfrage an Haushalts-Services wie Kochen, Putzen, Einkaufen, Betreuen, Instandhaltung von Haus und Garten zukünftig stark zunehmen. Ohne professionelle Haushalts-Dienstleister wird es nicht mehr gehen“, ist sich Dr. Christoph Asmacher, stellvertretender Geschäftsführer International und Dienstleistungen der IHK Nord Westfalen, sicher. Beispiele dafür sind Bügel- oder Einkaufsservice, die Begleitung von Senioren, Bring- und Holdienste für Kinder oder Hausmeisterdienste.
„Ein professioneller Einsatz haushaltsnaher Dienstleistungen könnte mit dazu beitragen, Familienfreundlichkeit für Mitarbeiter und den Betrieb gewinnbringend im Unternehmen zu verankern“, so Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH. Denn in Deutschland zeichne sich laut wfc in einigen Branchen bereits heute ein deutlicher Fachkräftemangel ab. Unternehmen müssten deshalb attraktive Arbeitsbedingungen schaffen, um gute Leute für ihren Betrieb zu gewinnen und diese an sich zu binden. Dabei seien familienfreundliche Arbeitsbedingungen primär ausschlaggebend.
Ansprechpartnerin zur Veranstaltung und zum FAMM-Projekt bei der wfc ist Dr. Kirsten Tacke-Klaus, Tel. 02594/7824030, kirsten.tacke-klaus@wfc-kreis-coesfeld.de.