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Christian Weyde ist neuer Europa-Assistent

Brüssel - Zwei bis drei Tage die Woche verlegt Diplom-Verwaltungswirt Christian Weyde seinen Arbeitsplatz vom Kreishaus in Burgsteinfurt nach Brüssel. Seit Beginn des neuen Jahres ist der 38-Jährige dort als Europa-Assistent des NRW-Landkreistages und des Kreises Steinfurt tätig. Weyde war in den vergangenen drei Jahren im Ausländeramt des Kreises Steinfurt beschäftigt. Zuvor hat er gut 13 Jahre bei der Bundeswehr gearbeitet und die Laufbahn für den gehobenen nichttechnischen Dienst beim Kreis Steinfurt absolviert.

Diplom-Verwaltungswirt Christian Weyde
Foto: Kreis Steinfurt

Als Europa-Assistent spüre er aktuelle Themen auf, bekomme mit, womit sich beispielsweise die EU-Kommission beschäftige, sagt der gebürtige Duisburger. Das ist wichtig. Denn die Einwirkungsmöglichkeiten seien wesentlich größer, wenn sich die Kommission mit dem Thema noch auseinandersetze. In Deutschland aber kämen die Themen erst so spät an, dass bei der Kommission schon alles geklärt sei. Als Beispiel nennt Weyde die aktuelle Diskussion in Deutschland um die Dienstleistungsrichtlinie. „Die war in Brüssel schon vor drei Jahren Thema“, sagt der 38-Jährige.

Zunächst heißt es für Weyde: Klinken putzen, das EU-Viertel kennen lernen, herausfinden, was wichtig ist für den Landkreistag, für den Kreis Steinfurt, für die WESt, für die Wirtschaft. „Ich setze darauf, dass Herr Weyde zum Beispiel Informationen über Fördertöpfe erhält. Denn in Deutschland sind nicht alle Fördermöglichkeiten der EU bekannt“, sagt Landrat Thomas Kubendorff.

Weyde kann nur begrenzt auf die Erfahrungen und Kontakte seiner Vorgänger zurückgreifen. Denn die Menschen in Brüssel merkten sich vor allem die Gesichter der Menschen, mit denen sie beruflich zu tun haben, nicht aber die Funktionen: „Die Arbeit ist sehr Personen bezogen“, erklärt er. Zudem wolle er auch eigene Schwerpunkte setzen. Einige Menschen habe er aber bereits kennen gelernt und auch schon mehrere Einladungen erhalten. In der kommenden Woche nehme er beispielsweise an der Jahreskonferenz der Abteilung „Regionale Entwicklung“ der europäischen Kommission teil und arbeite dort in Workshops mit. „Ich hoffe natürlich dort viele neue Kontakte knüpfen zu können“, so der 38-Jährige.

Bei seiner Tätigkeit hilft ihm, dass er bereits als Soldat mehr als drei Jahre lang beim Nato-Hauptquartier in Belgien stationiert war. „Das Land ist mir nicht fremd“, sagt Weyde. Trotzdem sei für ihn das Leben in Brüssel zunächst sehr ungewohnt gewesen: „Es ist eine Großstadt. Es gibt sehr viele Menschen, und keiner hat Zeit für den anderen. Es ist ein totaler Gegensatz zum Leben auf dem Land im Kreis Steinfurt.“ Zurzeit wohne er noch im Hotel. Ob er sich langfristig eine Wohnung in Brüssel suche, stehe noch nicht fest.

Schwierig sei vor allem der Drahtseilakt zwischen seiner Arbeit in Brüssel und seiner Familie, die weiterhin in Burgsteinfurt lebt. „Aber meine Frau und unsere drei Jungs unterstützen mich sehr“, sagt Weyde dankbar. Er hofft zudem, dass er weiterhin als Fußballtrainer arbeiten kann. „Ich habe das Hobby in der Prioritätenliste nach hinten geschoben“, so der 38-Jährige. Er werde aber versuchen, mit der Unterstützung eines Co-Trainers weiterhin als Fußballtrainer tätig zu sein.

Dienstag, 17. Februar 2009
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