December 2, 2020

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RKW SE setzt auf Schulpartnerschaft

Nordhorn – Die Business Unit Nordhorn der RKW SE und die Gerhart-Hauptmann-Realschule in Nordhorn haben jetzt die 14. Kooperation im Rahmen des Projektes „Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen“ besiegelt. Das Projekt unterstützt die Schüler bei der Auswahl ihres künftigen Ausbildungsberufs und erleichtert ihnen dadurch den Übergang von der Schule in die Berufswelt.

„Das Projekt ist inzwischen ein Selbstläufer.“ Das betonen Jutta Lübbert, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim e.V. und Steffan Glüpker, Fachbereichsleiter Familie und Bildung des Landkreises Grafschaft Bentheim gleichermaßen. Die beiden Institutionen hatten das Projekt vor gut drei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen.

Lübbert kennt die Anforderungen aus der engen Zusammenarbeit mit den Unternehmen bestens: „Die Kunststoffindustrie zählt zu den beschäftigungsstärksten Branchen im Landkreis Grafschaft Bentheim. Wie jede Industriesparte ist sie auf Fachkräfte angewiesen, hat jedoch Probleme, ihren Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs zu decken“, räumt Lübbert ein und Glüpker ergänzt:  „Die Praxisbezogenheit des Schulunterrichts kann durch solche Projekte erheblich gesteigert werden. Kooperationsnetzwerke dieser Art bringen für alle Beteiligten große Vorteile.“

Um den Beruf des Verfahrensmechanikers Kunststoff- und Kautschuktechnik bekannter zu machen, engagiert sich jetzt auch die RKW in der Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen. „Wir wollen damit unser Unternehmen interessierten Schülern, Lehrern und Eltern öffnen, denn viele Menschen kennen die Vielseitigkeit von Kunststoff nicht, obwohl uns Kunststoffprodukte im Alltag ständig begegnen“, erklärt Standortleiter Dr. Stefan Forster. Neben dem interessanten Berufsbild und einer vielfältigen Ausbildung könne das Unternehmen eine gezielte betriebsinterne Fort- und Weiterbildung ins Feld führen.

Die Einbeziehung der Eltern ist für Schulleiter der Gerhart-Hauptmann-Realschule, Ewald Lamann ein entscheidendes Kriterium für eine Erfolg versprechende Berufswahl: „Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich vorwiegend an denjenigen Berufsbildern, die sie aus ihrem Elternhaus oder Bekannten- und Freundeskreis kennen. Ob dieses Interesse dann auch ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht, können am besten die Eltern beurteilen. Diese wiederum aber können nur dann aufklärend wirken, wenn sie sich über möglichst unterschiedliche Berufe selbst ein Bild gemacht haben." Da den Eltern jedoch oftmals das Wissen um vorhandene Berufsbilder fehlt, begrüßt der Schulleiter den integrativen Schritt der RKW ausdrücklich.


Info
Die RKW SE, Frankenthal, zählt nach eigenen Angaben zu den führenden europäischen Herstellern von Kunststoff-Folien aus Polyethylen und Polypropylen, Netzen und Vliesstoffen in Europa. Das Unternehmen beschäftigt über 2.700 Mitarbeiter an 18 Standorten weltweit.

Donnerstag, 13. August 2009
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