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Münsterland e.V. will Fachkräftemangel „offensiv angehen“

Münster - Nachdem die neu gegründete Regional-Initiative Münsterland e.V. vor etwa einem Monat ihre Arbeit aufgenommen hat, wollen die Verantwortlichen nun die ersten neuen Projekte angehen und dabei auch intensiv um neue Mitglieder und deren Unterstützung werben.

Michael Kösters (Geschäftsführer Münsterland e.V.), Klaus Ehling (Geschäftsführer Münsterland e.V.) und Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzender Münsterland e.V.) wollen zusammen die Basis der Regional-Initiative stärken.
Foto: Michael Terhörst

„Wir wollen uns und unsere Projekte künftig auf eine noch breitere Basis stellen, indem wir weitere Mitglieder anwerben. Daher wird es in den kommenden Wochen eine meiner Hauptaufgaben sein, Klinken zu putzen“, erklärte der Sprecher der Geschäftsführung des Münsterland e.V., Klaus Ehling, im Rahmen eines Pressegesprächs in Münster.

Ein Schwerpunkt soll darüber hinaus nach wie vor auf der Umsetzung alter und neuer Projekte liegen. Noch in diesem Jahr soll zum Beispiel ein so genanntes Career Center Münsterland seine Arbeit aufnehmen. „Damit wollen wir junge Menschen in der Region halten oder in die Region holen“, beschreibt Ehling das nun anlaufende Projekt.

Klaus Ehling will zusammen mit der Wirtschaft junge Menschen in der Region halten.
Foto: Michael Terhörst

Jährlich verlassen über 1.000 junge, gut ausgebildete Leute im Alter zwischen 18 und 24 Jahren die Region. Parallel dazu beklagen sich immer mehr Unternehmen über fehlende Fachkräfte. „Mit dem Career Center wollen wir dieses Problem nun zusammen mit der Wirtschaft offensiv angehen. Ziel ist es, in dem Career Center Dienstleistungen zu bündeln, die den jungen Menschen einen Anreiz liefern sollen, in der Region zu bleiben oder hierher zu kommen“, betont Ehling. Schon in den kommenden Tagen will er daher mit Unternehmern aus dem Münsterland über das neue Projekt sprechen. Bis Ende des Jahres soll so ein Kern von Firmen entstehen, der das Career Center stützen und voranbringen soll. „Zusammen mit der Wirtschaft müssen wir dann den engen Kontakt zu den Hochschulen suchen, um die jungen Leute direkt dort abzuholen. Aber auch Dienstleistungen wie ein Umzugservice sind auf lange Sicht durchaus realistisch“, weiß Ehling und verweist auf die Universität Twente im niederländischen Enschede, die ein solches Career Center schon seit einigen Jahren erfolgreich betreibe.

Ein weiters Novum steht dann für die Mitarbeiter des Münsterland e.V. im Frühsommer dieses Jahres an. Denn spätestens bis zum 1. Juni will die Regional-Initiative die ehemaligen Geschäftsstellen der Aktion Münsterland und der Münsterland Touristik, aus denen sie hervorgegangen ist, am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven zusammenführen. „Der Vorstand hat dem Mietvertrag zugestimmt und passend zum Umzug wollen wir uns dann auch mit einem gemeinschaftlichen Corporate Design und einem neuen Logo präsentieren“, stellte Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender des Münsterland e.V., auf der Pressekonferenz klar.

Die Entscheidung für den Standort in Greven fiel nicht zuletzt deshalb, weil sich die Kreise und Verbände des Münsterlandes als Gesellschafter beim Flughafen engagieren. „Damit ist der FMO ein Symbol für die Zusammenarbeit in der Region und somit für den Münsterland e.V. ein optimaler Standort“, begründete Ehling.

Ob und in wieweit die Finanzkrise die Mitgliederakquise und die Umsetzung der neuen Projekte für den Münsterland e.V. erschweren könnte, konnte der Geschäftsführer noch nicht sagen. Einig waren sich jedoch alle Beteiligten, dass in der Krise durchaus eine große Chance für das mittelstandsgeprägte Münsterland läge. „Wenn es uns gelingt in derart turbulenten Zeiten etwas auf die Beine zu stellen, dann bin ich mir sicher, wird das auch nachhaltig und erfolgreich sein“, so die Einschätzung Ehlings.
 

Von Michael Terhörst Freitag, 30. Januar 2009
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