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Greven an interkommunalem Mentoring-Projekt beteiligt

Steinfurt - Lernen am erfolgreichen Vorbild – nach diesem Motto ist das Projekt „Mentoring im Münsterland“ im Studieninstitut Westfalen Lippe in Münster nun in die zweite Runde gestartet. Unter den fünf teilnehmenden Städte und Gemeinden sowie zwei Kreisverwaltungen ist auch die Stadt Greven mit einer Mentorin und zwei Mentees.

Nachwuchs-, aber auch Führungskräfte aus Greven, Rheine, Laer, Ostbevern, Münster und den Kreisen Warendorf und Steinfurt werden ein Jahr lang von erfahrenen Führungskräften aus jeweils anderen Verwaltungen in ihrer beruflichen Entwicklung begleitet. Dabei sollen sie Unterstützung in der alltäglichen Arbeit und für ihre persönlichen beruflichen Ziele bekommen.

„Sehr hilfreich ist dabei der interkommunale Aspekt. So ermöglichen wir den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus“, betont Claudia Welp vom städtischen Frauenbüro in Münster als Sprecherin des Beirats der beteiligten Kommunen und Kreisverwaltungen.

Das Interesse unter den Führungskräften sei dafür hoch gewesen. „Alle der beteiligten Mentoren haben Führungspositionen inne, unter ihnen sind Amtsleiter, Dezernenten und Bürgermeister. Sie machen damit deutlich, welche Wertigkeit ein solches Personalentwicklungsinstrument in dem Kommunen einnimmt“, so Welp.

Die Gleichstellungsbeauftragten, die das „Mentoring im Münsterland“ zunächst für weiblichen Verwaltungsnachwuchs initiiert haben, sehen einen besonderen Nutzen im nun gemischten Mentoring-Projekt. Der Austausch der Mentees untereinander fördere so das Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen von Männern und Frauen im Arbeitsalltag.

Dienstag, 22. September 2009
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