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Über den Tellerrand der Krise blicken

Hannover - Niedersachsens Wirtschaftminister Philipp Rösler hat jetzt den zu Jahresbeginn begonnenen Dialog mit Vertretern der Autozulieferbranche und deren Verbänden fortgesetzt. Wichtige Themen der aktuellen Gesprächsrunde waren die gegenwärtige Finanzkrise und damit verbundene Kredit-Finanzierungsfragen, der Konzentrationsprozess im Markt der Zulieferindustrie, die globale Wettbewerbsfähigkeit niedersächsischer Unternehmen und die Instrumente des Landes, in der Krise zu helfen.

„Mit dem systematischen Austausch zwischen Landesregierung und den Partnern der Automobilindustrie wollen wir gemeinsam das Autoland Niedersachsen nach vorn tragen", erklärte Rösler im Anschluss an das Treffen.

Die anwesenden Unternehmen zeigten sich im Zuge des Gespräches eher pessimistisch. Aus ihrer Sicht werde sich die schwierige Auftragslage im Herbst noch weiter zuspitzen, so dass mit Personalanpassungen zu rechnen sei. Aus Kreise der NiedersachsenMetall war zu hören, dass die Branche erstmals nach dem Krieg eine negative Nettoumsatzrendite erwarte. „Der Grund sind die niedrige Kapazitätsauslastung und ein gewaltiger Anstieg der Lohnstückkosten. Es fehlt an Aufträgen, Umsätzen und somit an Liquidität", stellte Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer der Metallindustrie und der deutschen Kautschukindustrie, klar. Mit Blick auf den angestoßenen Dialog zeigte er sich aber durchaus zuversichtlich: „Wir freuen uns, dass Minister Rösler unseren Vorschlag für einen Branchendialog mit der Zuliefererindustrie aufgenommen hat und engagiert mit konstruktiven Vorschlägen füllt. Wir müssen den Mut haben, über den Tellerrand dieser Krise zu blicken. Dazu gehört die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche durch Synergien.".

So wiesen die Verbände der Metall-Arbeitgeber und der Kautschukindustrie bei dem Treffen zum Beispiel auf den Wunsch vieler Unternehmer hin, stärker mit staatlichen Forschungseinrichtungen, wie dem Niedersächsisches Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik (NFF) an der Technischen Universität Braunschweig, zu kooperieren.

Ein Ansinnen, das Rösler unterstützt: „Durch die engere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir den Aufbau von Netzwerkstrukturen unterstützen und Technologiepartnerschaften zwischen Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ermöglichen". Der Minister sicherte zu, dass die Landesregierung diesen Prozess aktiv begleiten werde. „Wir wollen uns intensiv für die Belange der Automobil-Zulieferindustrie einsetzen und damit den Unternehmen helfen, die derzeit schwierige Situation zu überwinden und ihre Wettbewerbsfähigkeit für die Zeit nach der Krise zu stärken", so Rösler.

 

Freitag, 31. Juli 2009
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