
1909 begann die Geschichte der Niederlassung in Raesfeld als „Unterempfangsstelle“ der Kreissparkasse Borken. Ortsansässige Bürger wickelten zunächst in ihren Privathäusern die Geldgeschäfte ab und erhielten dafür eine Aufwandsentschädigung. „Die historischen Unterlagen dazu sind leider nicht vollständig verfügbar. Daher wissen wir nicht genau, wer die ersten Sparkassengeschäfte geführt hat“, bedauerte Krämer. Seit 1999 hat die Sparkasse ihren Sitz am heutigen Standort in der Leinenweberstraße. Von dort versorgt die Niederlassung derzeit rund 6.800 Kunden. „Als Institut in kommunaler Trägerschaft stehen dauerhafte Geschäftsbeziehungen zu Privat- und Unternehmenskunden im Zentrum der Sparkassenpolitik“, verdeutlichte Krämer. Mit 91 Filialen sei die Sparkasse Westmünsterland dabei gut aufgestellt. „Dadurch sind wir nah am Kunden und können das Kapital dann auch wieder vor Ort einsetzen“, betonte das Vorstandsmitglied.
Das soll nun auch durch die Spende an die Gemeinde geschehen. „Auf dem Kunstweg soll als Eingang ein offener Torbogen aus Edelstahl, Eisen und Lichtelementen entstehen“, erklärte Filialleiter Cluse. Die Torstreben erreichen dabei eine Höhe von bis zu sieben Metern. „Raesfeld lebt vom Tourismus und Fremdenverkehr. Mit dem Torbogen wollen wir vermehrt Schlossbesucher in den Ortskern locken“, beschrieben Helmut Ackmann und Stefan Nießing, Mitglieder des Ortsmarketing Raesfeld e.V., den Plan. Zum Kappesmarkt im November soll das Projekt stehen.