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Die Limited in der Praxis

„Schnell, kostengünstig und unbürokratisch“ – so werben diverse Limited-Gründungsanbieter. Aber ist die Limited für einen deutschen Unternehmer im täglichen Ge-schäftsverkehr tatsächlich geeignet? Jana Baumann, Rechtsanwältin bei Rechtsanwältin bei Wirth|Collegen aus Münster, hat sich das für Wirtschaft aktuell einmal genauer angesehen.

Das aktuelle Europarecht erlaubt es den Firmengründern, sich einen beliebigen Gründungsort sowie das dazugehörige Gesellschaftsrecht auszusuchen. So kann ein in Deutschland tätiger Unternehmer eine französische S.A.R.S., eine spanische S.L.N.E. oder eine englische Limited gründen.

Bei der reichhaltigen Auswahl an Gesellschaftsformen kommt der Limited eine besondere Bedeutung zu. Dies hat in erster Linie jedoch nichts mit gesellschaftsrechtlichen Vorzügen dieser Gesellschafsform zu tun, sondern beruht auf dem von einer eigens entwickelten Dienstleistungsbranche betriebenen professionellem Marketing. Die Werbung richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmer und suggeriert weitestgehende Akzeptanz der Limited in Deutschland.

Sobald eine Limited jedoch ein Fahrzeug auf ihren Namen anmelden möchte oder eine Umsatzsteuer-Nr beantragt, zeigen sich bereits die ersten Schwierigkeiten. Viele Behörden verlangen dafür die Vorlage eines deutschen Registerauszuges, aus dem die Eintragung einer Zweigniederlassung hervorgeht.

Gründung

Das Gründungsprozedere läuft im Vergleich zur GmbH zunächst einfach und unbürokratisch ab. Wie in Deutschland bestehen auch in England zwei Möglichkeiten, Anteilseigner einer Limited zu werden: Zum einen durch eine Neugründung zum anderen über den Erwerb der Anteile an einer Vorratsgesellschaft. Eine Limited entsteht grundsätzlich mit Ausstellung ei-nes so genannten certificat of corporation, ausgestellt durch den registrator des companies house in Cardiff, dem zentralen Handelsregister für alle englischen Gesellschaftsformen. Der oder die Gründungsgesellschafter müssen dazu eine Gesellschaftssatzung vorlegen, welche in zwei Dokumente unterteilt ist: die Articles of Association, in denen die Rechte und Pflichten der Gesellschafter im Innenverhältnis geregelt sind und das Memorandum of Association, das Regelungen zum Außenverhältnis wie Name, Sitz, Zweck und Kapital enthält.

Die Einzahlung eines nennenswerten Stammkapitals ist nicht erforderlich, da das Mindestkapital einer Limited lediglich ein Pfund beträgt. Des Weiteren ist eine schriftliche Erklärung der/des Directors und des company secretary vorzulegen, aus der ihre Bestellung, bzw. Benennung hervorgeht sowie die Anschrift des Firmensitzes zu benennen, wobei eine Zustelladresse in England erforderlich ist (registered office).

Der Director entspricht dem Geschäftsführer der deutschen GmbH, der secretary erfüllt hingegen die formellen Aufgaben der Gesellschaft, wie zum Beispiel die Vorbereitung und Unterzeichnung des annual return, also des beim Handelsregister einzureichenden Jahresabschlusses der Gesellschaft. Die Eintragung der Limited erfolgt regelmäßig sehr zügig, die Kosten der Eintragung der Limited betragen grundsätzlich 20 Pfund.

Zweigniederlassung

Damit ist eine Limited zwar wirksam gegründet, soll sie jedoch in Deutschland werbend tätig werden, so bedarf es der Eintragung einer Zweigniederlassung im deutschen Handelsregister (vgl. § 13 ff. HGB). Die Handelsregisteranmeldung der Zweigniederlassung hat die Firma, die Anschrift, den Gegenstand und die Personen, die befugt sind, für die Zweigniederlassung zu handeln, zu benennen. Hinsichtlich der Hauptniederlassung sind ebenfalls Name, Sitz und Rechtform mitzuteilen sowie das Register, bei dem die Gesellschaft geführt wird, die Höhe des Stammkapitals und die Vertretungsbefugnisse der Directors. Sämtliche vorzulegende Dokumente sind durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Dolmetscher zu übersetzen.

Die oft teuren Kosten der Eintragung einer Zweigniederlassung und der Überset-zung der relevanten Dokumente werden von den „Billig“-Anbietern meist verschwiegen. Hinzu kommt, dass die einzelnen Registergerichte zum Teil unterschiedliche Auffassungen vertreten, wie konkret der Unternehmensgegenstand der Limited inhaltlich gefasst sein muss und inwiefern dieser eintragungsbedürftig ist. Aufgrund dieser Rechtsunsicherheit kommt es somit oft zu zeitlichen Verzögerungen, die den zeitlichen Vorteil der schnellen Limited-Gründung wieder aufzehren. Im Ergebnis ist damit die Gründung einer deutschen GmbH (ggf. auch als Tochtergesellschaft einer Limited) meistens einfacher und weniger umständlich als die Anmeldung einer deutschen Zweigniederlassung.

Kostenfaktoren
Da es sich bei der Limited um eine nach englischem Recht gegründete Gesellschaft handelt, ist englisches Gesellschaftsrecht anzuwenden, auch wenn die Gesellschaft tatsächlich nicht in England tätig ist. Scheidet ein Gesellschafter aus der Gesellschaft aus, tritt ein neuer Gesellschafter ein oder sind Satzungsänderungen vorzunehmen, ist dies nach englischem Ge-sellschaftsrecht zu behandeln. Sämtliche Niederschriften von Gesellschafterversammlungen und sonstige Gesellschafterbeschlüsse sind in englischer Sprache anzufertigen und in Kopie dem englischen Register übersandt werden müssen.

Regelmäßig ist hier ein Rechtsanwalt hinzuzuziehen, der mit dem englischen Gesellschaftsrecht vertraut ist. Dies ist weit beratungs- und kostenintensiver als die Beratung einer inländischen GmbH. Zudem ist zu beachten, dass bei gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten ohne Ausnahme englische Gerichte zuständig sind.

Auch wenn die Limited in Deutschland tätig ist, benötigt sie in England ein registered office, wo die wesentlichen Dokumente (zum Beispiel Buchhaltung) aufzubewahren sind. Dieses registered office muss telefonisch und postalisch erreichbar sein. Viele Limited – Gründer bieten in ihrem Gründungspaket diese Dienste mit an. Darüber hinaus müssen jährliche Registrierungskosten beim companies house gezahlt werden und die Gesellschaft unterliegt einer laufenden Buchführungspflicht in England (original accounting records).

Jährlich ist ein Jahresabschluss (annual account) von einem englischen Wirtschaftsprüfer zu erstellen, der gemeinsam mit dem Jahresbericht (annual report) in englischer Sprache an das companies house geschickt werden muss. Dabei ist zu beachten, dass die Rechnungslegung ebenfalls nach englischem Recht zu erfolgen hat. Die Einhaltung dieser mit dem Jahresabschluss und dem Jahresbericht verbundenen Publizitätspflichten löst weitere Kosten aus und ist von enormer Bedeutung, da das companies house bei Nichtvorlage der Unterlagen die Limited umgehend aus dem Register löscht. Auf der Homepage des companies house sind Informationen über das Gründungsdatum der Gesellschaften und Angaben darüber zu finden, ob diese aktiv oder bereits aufgelöst sind. Eingereichte Accounts können hier ebenfalls online bestellt werden.

Besteuerung
Ist eine Limited ausschließlich in Deutschland wirtschaftlich tätig und liegt demnach der Ort der Geschäftsleitung im Inland, ist die Limited in Deutschland unbeschränkt körperschaftssteuer- und gewerbesteuerpflichtig. Insofern ergibt sich kein Unterschied zur Besteuerung der Gewinne einer GmbH. Auch seitens der Anteilseigner ergeben sich keine Unterschiede zur GmbH. Auch wenn der Ort der Geschäftsleitung am Sitz der Gesellschaft in England liegt und die Gesellschaft in Deutschland lediglich eine Betriebsstätte hat, ist der der Betriebsstätte zuzurechnende Gewinn ausschließlich in Deutschland zu versteuern und aufgrund des zwischen Deutschland und England bestehenden Doppelbesteuerungsabkommens in England entsprechend freigestellt.

Ein Unternehmer, der in Deutschland in der Rechtsform einer Limited tätig wird, kann somit nicht von den etwaigen günstigeren Steuersätzen in Eng-and profitieren. Auch wenn in England kein zu versteuerndes Einkommen anfällt, ist wegen ihres dortigen Satzungssitzes jedoch ebenfalls eine Steuererklärung zu erstellen und dem dortigen Finanzamt abzugeben.

Existenz- und Vertretungsnachweise
Eine englische Limited, die in Deutschland tätig werden will, wird vielfach ihre Existenz und die Vertretungsbefugnis der für sie handelnden Personen nachweisen müssen. Jedoch bietet auch eine in Deutschland eingetragene Zweigniederlassung einer Limited einem Geschäftspartner nur unzureichenden Schutz, da sie keine Gewissheit dafür bietet, dass die englische Limited nicht bereits von Amts wegen gelöscht wurde und lediglich die Beendigung der Ge-sellschaft im deutschen Handelsregister noch nicht angemeldet wurde.

Eine Zweigniederlassung ohne eine Hauptniederlassung kann es jedoch nicht geben. Dementsprechend werden sich vorsichtige Geschäftspartner stets auch einen aktuellen Nachweis über den unver-änderten Bestand der Hauptniederlassung vorlegen lassen. Ein solcher Nachweis kann sowohl durch einen Auszug aus dem englischen Handelsregister (certificat of incorporation of a private limited company), abrufbar unter www.companieshouse.gov.uk, als auch durch die Bescheinigung eines englischen Notars erbracht werden.

Da die Directors und ihre jeweilige Vertretungsbefugnis dem Auszug aus dem englischen Handelsregister jedoch nicht entnommen werden können, und zudem der Glaube an die Richtigkeit der im Companies House registrierten Informationen nicht geschützt wird, ist in der Praxis regelmäßig die Bescheinigung eines Notars vorzugswürdig, da auf diese Weise zugleich der Nachweis über die Mitglieder der Organe der Gesellschaft und deren Vertretungsbefugnisse erbracht werden kann.

Die Bestellung der Directors und ihre Vertretungsbefugnis kann darüber hinaus durch Vorlage des entsprechenden Gesellschafterbeschlusses nachgewiesen werden, der im Protokollbuch der Gesellschaft (minute book) an ihrem Geschäftssitz (registered office) aufzubewahren ist. Letztlich ist die Erlangung der erforderlichen Nachweise wiederum umständlich und zeitintensiv.

Kreditwürdigkeit und Gläubigerschutz
Aufgrund der Formwahl können sich Limited-Gründer gewissen Vorbehalten seitens Kreditinstituten oder Lieferanten hinsichtlich der Kreditwürdigkeit ausgesetzt sehen. Vielfach wird angenommen, der Unternehmer sei nicht in der Lage gewesen, das für die Gründung einer deutschen GmbH gesetzlich vorgeschriebene Stammkapital aufzubringen, wolle aber trotzdem sein Haftungsrisiko beschränken. Diesen Zweifeln sieht sich eine deutsche GmbH weit weniger ausgesetzt, da sie eine in Deutschland sehr gängige, im Wirtschaftsleben allgemein bekannte Rechtsform ist.

Vielen Unternehmern ist dagegen die Limited zwar mittlerweile dem Namen nach bekannt, hinsichtlich der weitere Rechtsverhältnisse bestehen jedoch nur bruchstückhafte Kenntnisse. Aus diesem Grund werden vielfach zusätzliche, regelmäßig persönliche Sicherheiten verlangt, wenn eine Limited bei Banken oder auch Lieferanten einen Kredit aufnehmen will. Diese Sicherheiten gehen in ihrem Umfang häufig über die von inländischen Gesellschaften verlangten Sicherheiten hinaus.

Grundsätzlich kann diesen Bedenken jedoch mit der geprüften und veröffentlichten Bilanz der Limited entgegen getreten werden, soweit diese ein angemessenes Eigenkapital ausweist. Die Eigenkapitalziffer ist regelmäßig durch die Bilanzierungs-, insbesondere die bilanzrechtlichen Bewertungsvorschriften ausreichend abgesichert.

Die Jahresabschlüsse der Limited (annual account) sind von einem englischen Wirtschaftsprüfer zu erstellen und gemeinsam mit dem Jahresbericht (annual report) beim companies house zu veröffentlichen. Ebenso müssen sie auch zum Handelsregister der deutschen Zweigniederlassung eingereicht werden. Diese mit dem Jahresabschluss und dem Jahresbericht verbundenen Publizi-tätspflichten bilden eine wesentliche Grundlage für den Gläubigerschutz bei englischen Kapitalgesellschaften und letztlich auch den Ausgleich für das geringe Stammkapital.

Letztlich dürfte das Risiko, dass das ausgewiesene Eigenkapital durch Verluste vermindert wird, bei der Limited wie auch bei der deutschen GmbH in gleicher Weise bestehen. Für die Kreditwürdigkeit der Gesellschaft kommt es insofern außer auf das ausgewiesene Eigenkapital auf die Ertragsaussichten des Unternehmens an. Eine Einschränkung der Kreditwürdigkeit aufgrund der Rechtsformwahl dürfte aus diesen Gründen nicht vorliegen.

Tatsächlich ist es jedoch in der Praxis so, dass viele von deutschen Unternehmern gegründete Limiteds entweder wegen der Nichteinhaltung der Publizitätspflichten (Nichtabgabe der annual accounts) bereits als aufgelöst gelten oder sie sich in dem ersten Gründungsjahr befinden und die Jahresabschlüsse noch gar nicht vorgelegt werden mussten.

Regelmäßig werden von Deutschen gegründete Limiteds nach dem ersten Termin zur Abgabe der Accounts (etwa zwei Jahre nach Gründung) wieder gelöscht. Grundsätzlich lässt sich insofern eine Limited bei Einhaltung ihrer Publizitätspflichten und Nachweis eines angemessenen Eingenkapitals als genauso kreditwürdig einstufen wie eine GmbH, tatsächlich scheitert dieser Nachweis jedoch in der Praxis oft, so dass ein Geschäftspartner bei Nichterlangung aussagekräftiger Bilanzen gut beraten ist, sich durch Sicherheiten abzusichern.

Fazit und Ausblick
Für kleinere und mittelständische deutsche Unternehmen dürfte sich die Gründung einer Limited aus Zeit-, Kosten-, und Planungsgründen eher nicht lohnen, es sei denn sie betreiben Geschäfte in Ländern, in denen die Limited gängige Rechtform ist und insofern einen vertrauenerweckenden Klang besitzt.

Ebenso kann sie eine sinnvolle Alternative für international tätige Konzerne sein, die europaweit gleiche Rechtsstrukturen haben wollen. Nachdem es zunächst nach Erlass der EuGH – Entscheidungen einen regelrechten Boom gab, hat der Trend zur Wahl der englischen Limited mittlerweile stark nachgelassen. Insbesondere mit der vom Bundestag beschlossenen Reform des GmbH-Rechtes und Einführung der neuen Unternehmergesellschaft sowie Herabsetzung des Mindeststammkapitals auf 10.000 Euro dürfte die Zahl der Limited-Gründungen sich noch einmal verringern.

Jana Baumann
Rechtsanwältin bei Wirth|Collegen

Montag, 13. Oktober 2008
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